Schwerer Verkehrsunfall BAB2

Porta Westfalica / BAB2. Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica wurde am Sonntag, 25.11.2018, gegen 12:12 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf der Bundesautobahn 2 alarmiert. Zwischen 2 PKW war es zu einem Unfall gekommen, eines der Fahrzeug war in die Mittelleitplanke eingeschlagen – die Fahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt.

 Die Unfallstelle lag auf der Bundesautobahn 2 in Fahrtrichtung Hannover in einer Kurve etwa in Höhe der Dillenstraße. Hier war es zwischen 2 PKW zu einem Unfall gekommen, ein hellblauer Fiat mit Wolfsburger Kennzeichen war dabei in die Mittelleitplanke eingeschlagen. Die Fahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und schwerverletzt. Im zweitern PKW wurden 2 Personen leichtverletzt, es handelte sich um einen Peugeot mit Marburger Kennzeichen. Dieser kam auf dem Standstreifen zum Halt.

Bei Eintreffen der Feuerwehr waren bereits Ersthelfer am Fahrzeug der eingeklemmten Person. Die Rettungskräfte verschafften sich einen Zugang ins Fahrzeuginnere über die Beifahrerseite, die eingeklemmte Personen wurde so im Fahrzeug  medizinisch versorgt. Die Feuerwehr bereitete in dieser Zeit die technische Rettung vor, zwischenzeitlich war auch ein Rettungshubschrauber angefordert worden. Aufgrund einer Verschlechterung der Vitalfunktionen entschied der Notarzt eine Crashrettung durchzuführen, mit hydraulischen Rettungswerkzeug wurde die Fahrertür entfernt. Die eingeklemmte Person konnte über diesen Zugang befreit werden und wurde in einem nahen Rettungswagen notärztlich versorgt. Der Rettungshubschrauber musste nicht mehr eingesetzt werden, er konnte den Anflug abbrechen. Die schwerverletzte Fahrerin wurde ins Klinikum Minden transportiert.

Die beiden leichtverletzten Personen wurden mit einem zweiten Rettungswagen ebenfalls ins Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und reinigte nach Freigabe durch die Polizei den rechten Fahrstreifen von Trümmern. Die Autobahn war während der laufenden Rettungsarbeiten in Fahrtrichtungs Hannover vollgesperrt, nach Abschluss der Rettungsarbeiten wurden Stand- und rechter Fahrstreifen für der Verkehr freigegeben.

Zur Beseitigung der Unfallschäden wurden Bergungsunternehmen, Straßenmeisterei und ein Spezialfirma zur Beseitigung der ausgelaufenen Betriebsmittel angefordert. Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz gegen 13:20 Uhr und übergab die Einsatzstelle an die Polizei.

Einsatzleiter: Christoph Bulmahn, eingesetzte Kräfte: Hauptamtliche Feuer- und Rettungswache, Ehrenamtliche Löschgruppen: Veltheim-Möllbergen, Eisbergen, Einsatzführungsdienst, Einsatzdokumentation, 2 Rettungswagen, 1 Notarzt.

Großbrand Mülldeponie

Die Pohlsche Heide brannte erneut und unsere Spezialeinheit des CBRN-Erkunder übernahm vor Ort die Luftmessungen und konnte für die Bevölkerung Entwarnung geben.

PKW Brand

Wir wurden am Samstag Nachmittag zu einem gemeldeten PKW Brand auf der Bundesautobahn A2 in Fahrtrichtung Hannover alarmiert. Auf Anfahrt konnten wir keine Rauchentwicklung feststellen, entdeckten aber bei weiteren befahren der Strecke, dass auf dem Pannenstreifen zwei PKW standen. Eines der Kleinfahrzeuge hatte im Motorraum Feuer gefangen, konnte aber vom Fahrer selber gelöscht werden. Wir klemmten die Batterie ab und kontrollierten den Temperaturbereich im inneren des Motors und konnten dann im Anschluss die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Dachstuhlbrand

Ein Feuer am Dienstag, 9.10.2018, hat in den frühen Morgenstunden in Kleinenbremen ein Menschenleben gekostet. Gegen 2.26 Uhr meldete ein Autofahrer welcher auf der Rintelner Strasse unterwegs war, dass aus einem Haus Flammen aus dem Dachstuhl schlagen sollen. Die am Gerätehaus Kleinenbremen eintreffenden Feuerwehrkameraden konnten die Brandstelle aus der Ferne sehen und den Brandrauch wahrnehmen.

 

     

 

Kräfte aus den Löschgruppen Kleinenbremen-Wülpke, Eisbergen, Nammen, Neesen-Lerbeck, Holzhausen (Einsatzleitwagen), Veltheim-Möllbergen (Tanklöschfahrzeug 4000), die Hauptamtliche Feuer- und Rettungswache, Einsatzdokumentation, Einsatzführungsdienst rückten zu dem Brand aus. Insgesamt waren 55 Feuerwehrangehörige am Einsatzort. In dem betroffenen Haus war eine Person gemeldet, diese wird vermisst. Es musste angenommen werden, dass sich die in dem Haus gemeldete Person noch im Gebäude befindet.

Aufgrund der  fortgeschrittenen Brandausbreitung  musste die Suche im Gebäude eingestellt werden. 4 Trupps unter schwerem Atemschutz wurden eingesetzt. Zudem kam das Wenderohr der Drehleiter und mehrere Rohre zum Einsatz um den Brand im Dachbereich zu bekämpfen. Um die Wasserversorgung zu gewährleisten, wurde mit den Tanklöschfahrzeugen ein Pendeldienst eingerichtet.

Zwischenzeitlich waren Angehörige der vermissten Person am Einsatzort eingetroffen. Notfallseelsorger betreuten die Angehörigen. Das Feuer wurde umfassend von außerhalb bekämpft. Ein Innenangriff war nicht möglich, da sich das Feuer bereits im gesamten Haus ausgebreitet hatte. Gegen 6.00 Uhr kam es zu Einsturz von Zwischendecken im Gebäude. Der Dachstuhl war bereits vom Feuer durchschlagen, weitere Dachpfannen wurden entfernt um an das Feuer zu gelangen.

Trotz der Absperrung versuchten Autofahrer während des laufenden Einsatzes die Strasse zu befahren. Sie wurden von Polizeikräften daran gehindert.

Nachdem das Feuer im Tagesverlauf unter Kontrolle gebracht worden war, wurden die eingesetzten Kräfte von den Einsatzkräften aus Holzhausen und Barkhausen abgelöst. Es verblieb dann nur die Löschgruppe Kleinenbremen-Wülpke aus der ersten Alarmierung. Der bisherige Einsatzleiter, Detlef Bake, wurde von Axel Müller abgelöst. An eine Suche nach der vermissten Person im Gebäude war aus Sicherheitsgründen weiterhin nicht zu denken.

Gegen 10.00 Uhr konnten weitere Kräfte den Einsatzort verlassen. Eine Wärmebildkamera kam zum Einsatz. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis gegen 13.00 Uhr.

Da die Gefahr bestand, das Gebäudeteile auf die Fahrbahn stürzen, wurde die Rintelner Strasse am Einsatzort einseitig gesperrt.

Die Brandursache ist unbekannt, die vermisste Person konnte durch die Polizei in der Nachuntersuchung leblos aufgefunden werden. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

Flächen- /Waldbrand

Porta Westfalica Nammen. Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica wurde am Mittwoch, 19.09.2018, gegen 18:40 Uhr zu einem Flächen-/Waldbrand im Bereich des Wesergebirges alarmiert. Die Brandbekämpfung erfolgte von der Nammer Bergseite aus, das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwendig, da die Einsatzstelle nur über Forstwege erreichbar war.

Am Mittwochabend war im Bereich der Nammer Klippen eine deutliche Rauchentwicklung zu sehen, aufmerksame Bürger meldeten den Brand der Feuerwehr. Ein Segelflieger kreiste über der Brandstelle um den Einsatzkräften den Weg zu weisen.

Zunächst war nicht genau bekannt auf welcher Bergseite der Brand ausgebrochen war, deshalb wurden Einsatzkräfte aus Nammen, Kleinenbremen-Wülpke und aus Lohfeld und Veltheim-Möllbergen alarmiert. Mit mehreren Fahrzeugen wurden die Forstwege im Wald abgefahren, der Brandherd konnte so lokalisiert werden. Es handelte sich um einen Flächenbrand, der sich auf etwa 40 x 40 Meter ausgedehnt hatte,

Das Feuer wurde mit dem Nammer TLF 2000 bekämpft. Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um einen Unimog, welcher speziell für die Waldbrandbekämpfung ausgerüstet ist. Großfahrzeuge konnte die Brandstelle über die Forstwege nicht erreichen, eine Wasserversorgung wurde über eine etwa 500m lange B-Leitung sichergestellt welche von den Lösch- und Tanklöschfahrzeugen gespeist wurde.

Gegen 22 Uhr war der Brand gelöscht, in der Nacht wurde der Brandort durch einen Förster kontrolliert. Die Feuerwehr rückte am Donnerstagmorgen erneut zu Nachlöscharbeiten aus und kontrollierte die Brandstelle im Verlauf des Tages.

Einsatzleiter: Sven Abel, eingesetzte Kräfte: Hauptamtliche Feuer- und Rettungswache, ehrenamtliche Löschgruppen Nammen, Kleinenbremen-Wülpke, Lohfeld, Veltheim-Möllbergen, Einsatzführungsdienst.

 

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Großbrand Bereitstellung

Gegen 19 Uhr am 12.09.2018 wurde unsere Löschgruppe zusammen mit der Löschgruppe Neesen-Lerbeck zur Bereitsstellung einer Ablösung für die Einsatzkräfte beim Großbrand in Minden Hille auf der Pohlschen Heide alarmiert. Der Einsatz konnte gegen  4 Uhr morgens am 13.09.2018 beendet werden.

 

Großbrand Mülldeponie

Am Mittwoch den 12.09.2018 wurde unser TLF-4000 zur überörtlichen Hilfe alarmiert und rückte mit der Stärke 0/0/3 zum Großbrand auf der Mülldeponie „Pohlsche Heide“ in Minden-Hille aus. Dort war bereits am 11.09.2018 ein Feuer auf einer Fläche von ca. 500 qm ausgebrochen. Da die Wärmeentwicklung innerhalb des Müllberges derart hoch war, entfachte sich das Feuer regelmäßig aufs neue und forderte somit über 100 Einsatzkräfte ständig über mehrere Tage hinweg das Feuer zu kontrollieren. Neben einigen B-Rohren wurde auch ein direkter Löschangriff mit zwei ständig besetzten Tanklöschfahrzeugen vorgenommen. Unsere Einheit löste daher am Mittwoch in der Früh die TLF Besatzung aus Porta Westfalica-Kleinbremen ab. Unsere Einsatzkräfte übernahmen dann für ganze 17 Stunden die weiteren Löscharbeiten. Gegen 23 Uhr wurden wir dann durch unsere Löschgruppe abgelöst.

 

 

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